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 Pflege und Ernährung
Christine Offline

Moderator


Beiträge: 733

24.11.2007 11:13
Weintrauben, Rosinen Zitat · antworten

vor einigen tagen erreichte mich folgende mail, die ich euch nicht vorenthalten möchte:



Von: Animal Health Online

> Betreff: AHO Aktuell: Kleintierpraxis: Tödliche Vergiftungen bei Hunden
> durch Weintrauben und Trester
>
> AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
>
> Kleintierpraxis: Tödliche Vergiftungen bei Hunden durch Weintrauben und
> Trester (17.11.2007)
>
> -----------------------------------------------------------
> Petershagen / Hannover (aho) – Immer wieder berichten
> Veterinärmediziner über tödlich verlaufende Vergiftungen durch
> Weintrauben und Rosinen bei Hunden. Die Tiere versterben trotz
> Intensivbehandlung an einem rasch verlaufenden Nierenversagen.
>
> Die Tierärztin Dorothea Usselmann dokumentierte kürzlich im
> Fachjournal „Praktischer Tierarzt“ die Krankheitsgeschichte einer
> einjährigen kastrierten Hündin der Rasse Galgo Espaniol. Im Oktober
> 2006 wurde das 20 Kilogramm schwere Tier wegen starken Erbrechens und
> wässrigen Durchfalls seit circa 10 Stunden in einer Tierarztpraxis
> vorgestellt. Die Hündin war knapp drei Monate zuvor aus Spanien
> eingereist und war kurz vor der Einreise auf die „Reisekrankheiten“
> Leishmaniose, Ehrlichiose und Babesiose serologisch mit negativem
> Resultat getestet worden. Im August war im Rahmen einer
> Kastrationsvoruntersuchung ein starker Spulwurmbefall aufgefallen,
> woraufhin die Hündin entwurmt worden war. Gleichzeitig waren bei einer
> Blutuntersuchung keine krankhaften Befunde aufgefallen.
>
> Etwa 10 Stunden vor dem Einsetzen des Erbrechens und Durchfalls hatte
> die Hündin auf einer Wanderung durch Weinberge eine auf circa 400 g
> geschätzte Menge (20 g/kg KGW) an roten und weißen Weintrauben vom
> Rebstock gefressen, zudem eine Handvoll Traubentrester*, der zur
> Dünger im Weinberg ausgebracht worden war.
>
> Zwei weitere Hunde, eine siebenjährige kastrierte Galgo
> Espaniol-Hündin mit einem Gewicht von 26 kg und eine achtjährige
> kastrierte Podenco-Hündin mit einem Gewicht von 25 kg, die ebenfalls
> Trauben und Trester in ungefähr gleicher Menge (circa 20 g/kg KGW)
> aufgenommen hatten, waren symptomfrei geblieben.
>
> Etwa sechs Stunden nach der Aufnahme der Trauben erfolgte der letzte
> Urinabsatz. Eine halbe Stunde später wurde wässriger Kotabsatz
> beobachtet, wiederum eine halbe Stunde später Erbre- Erbrechen, das
> seitdem etwa stündlich erfolgte. Das Allgemeinbefinden verschlechterte
> sich zunehmend. Bei der klinischen Untersuchung war das
> Allgemeinbefinden mittelgradig gestört, die Hündin war apathisch und
> speichelte stark. Es wurde eine Herzfrequenz von 80/min, eine
> Atemfrequenz von 20/min und eine Rektaltemperatur von 38,4 °C
> gemessen. Das Abdomen war weich und unauffällig wie auch die tastbaren
> Lymphknoten. Trotz Infusion wurde kein Urin mehr abgesetzt. Bei einer
> Ultraschalluntersuchung waren die Nieren unauffällig.
>
> Da die Intensivmedizinische Behandlung nicht erfolgreich war und sich
> das Allgemeinbefinden des Tieres weiter verschlechterte, wurde die
> Hündin dann nach Rücksprache mit den Besitzern eingeschläfert.
>
> *Trester: ca. 75 % Schalen und 25 % Traubenkerne.
>
> Anmerkung der AHO® - Redaktion: Da bisher nicht geklärt ist, warum
> Weintrauben und Produkte aus Weintrauben für Hunde giftig sind,
> sollten auch Rosinen und Traubenkernöl von Hunden fern gehalten
> werden.
>
>
> Dorothea Usselmann
> Akutes Nierenversagen bei einem Hund nach dem Verzehr von Weintrauben
> und Weintraubenprodukten
> Praktischer Tierarzt 88: Ausgabe 10, 2007, S. 790–795
>
>
>
>
>
> -----------------------------------------------------------
> (c) Copyright AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
> ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE
> WWW: http://www.animal-health-online.de
> E-Mail: drms@animal-health-online.de
> -----------------------------------------------------------
> Besuchen Sie auch: LME-Online - Lebensmittel & Ernaehrung
> http://www.lme-online.de


mir stellt sich bei diesen meldungen immer wieder die frage, ob es an den spritzmitteln liegen könnte, denn trauben werden bekanntlich nicht grad wenig gespritzt.......und wenn sich der hund im weinberg selber bedient sind sie nicht gewaschen....
meine hunde fressen schon immer mal trauben, allerdings nicht 100gr-weise und es gab noch nie probleme......

gruß
christine

Moderator

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