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  • UltraschallDatum25.01.2008 22:30
    Thema von Jürgen im Forum Tierschutz

    Hallo Foris,

    ich habe einen Hinweis bekommen, dass jemand (ein Hundehasser) seinen Nachbarn mit verstärktem Ultraschall beschallen würde und dessen Hund dann durchdreht. Hunde hören ja bekannterweise einen höheren Frequenzbereich, könnte natürlich schon sein, dass die dann irgendwann ausflippen. Hat da jemand Erfahrung? Mit sogenannten "Fledermausdetektoren" könnte man sowas eventuell nachweisen. Wenn jemand so ein Gerät besitzt oder jemanden kennt der eines besitzt, wäre es nett, wenn er sich mit mir in Verbindung setzt.

    Gruß Jürgen

  • Warnung vor SprühhalsbandDatum25.01.2008 12:58
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    Irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass keine ernsthafte Diskussion seitens des Teufels gewünscht wird. Sinn und Zweck seiner Anmeldung scheint nur das Austeilen von Seitenhieben und Anschuldigungen zu sein. Die werden dann auch nicht weiter begründet, sondern einfach nur so in den Raum gestellt. Ich finde das einen sehr schlechten Stil und eines jeden Forums unwürdig. Pauschale Anschuldigungen sind hier unerwünscht. Zudem nicht einmal die fundiert begründet werden. Schade, denn daraus ergibt sich keine Diskussionsgrundlage.
    Also "Schwarzer Teufel", was möchtest Du hier erreichen?

    Gruß Jürgen

  • Warnung vor SprühhalsbandDatum24.01.2008 20:27
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    @schwarzer teufel

    Behindertengerecht sollte das geringste Problem sein.
    Melde Dich einfach mal per PN oder eMail.

    Gruß Jürgen

  • Warnung vor SprühhalsbandDatum24.01.2008 20:09
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    Zitat von Schwarzer Teufel
    Zitat von Jürgen
    Solch ich Dir etwas sagen? Du hast absolut keine Ahnung von Hunden und noch weniger von deren Erziehung.
    Bist du immer so wankelmütig? Ein paar Beiträge vorher hast du noch behauptet ich wäre Hundetrainer oder so ähnlich, jetzt hab ich plötzlich keine Ahnung.
    Ich habe weder das eine noch das andere behauptet.



    So wie Du redest könnte man meinen Du hättest Ahnung, aber die Beiweise fehlen halt.
    Wenn Du die Antwort nicht schriftlich vermitteln kannst, habe ich Verständnis dafür. Es ist nicht immer ganz einfach, Praxis in Worte auszudrücken, habe ich auch so meine Probleme damit.

    Daher auch mein Angebot sich mal zu treffen. Muss ja nicht am Tierheim sein. Gibt doch bestimmt genug Möglichkeiten das Ganze gleich praktisch zu üben. Ich bin dabei!

    Gruß Jürgen

  • Warnung vor SprühhalsbandDatum24.01.2008 19:52
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema
    Katrin hat Dir eine Frage gestellt und Du antwortest reichlich unqualifiziert.

    Selbst wenn Du die Ehrlichkeit Ihrer Frage anzweifelst, könntest Du doch mit deiner Antwort überzeugen.

    Solch ich Dir etwas sagen? Du hast absolut keine Ahnung von Hunden und noch weniger von deren Erziehung.
    Warum meldest Du dich im Forum an, wenn Du nicht mal ansatzweise etwas produktives zu diesem Thread beitragen willst.
    Beantworte doch einfach diese Frage, überzeuge mit deiner Fach- und Sachkunde, alles andere ist doch fehl am Platze.
    Wenn Du Probleme mit Frau Zimmermann hast, dann klär das bitte direkt mit ihr. Mich würde eine Antwort auch interessieren. Wo liegt das Problem diese Frage zu beantworten? Es ist nur eine Frage! Also muss man doch nicht den Rest außenrum zitieren und zerlegen sondern könnte doch einfach nur diese Frage beantworten.

    Wenn Du nicht möchtest dass Frau Zimmermann deine Antwort liest, was willst Du dann hier?

    Gruß Jürgen
  • Warnung vor SprühhalsbandDatum24.01.2008 18:23
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    äähh, soll ich diesen Thread in die Rubrik Satire verschieben?

    Liebes Teufelchen, ich meine es ernst, wenn Du wirklich so gut mit Hunden umgehen kannst, bin ich ernsthaft gerne bereit dazuzulernen. Es ist doch auch im Sinne des Tierschutzes mit seinen Tieren artgerecht umzugehen. Wenn dein(e) Hund(e) so problemlos ist(sind) dann muss es doch in deinem Interesse liegen dieses Wissen an die entsprechenden Menschen weiterzugeben, auch um eventuell Umdenken zu erreichen und zu bewirken, das andere Hunde auch artgerecht gehalten werden. Alles andere wäre doch purer Egoismus. Das würde heißen, dass Du tatsächlich nur daran interessiert bist, hier Gift zu verspritzen.

    Diese Forum dient dazu sich auszutauschen, nicht um andere Beiträge in Einzelteile zu zerpflücken. Wenn in einem Beitrag mehrfach andere Mitglieder zitiert werden um ihnen bewusst das Wort im Mund umzudrehen, dann ist dies hier das falsche Forum.

    Ich erwarte hier konkrete Vorschläge und Meinungen, z.B. Frage: Ich habe folgendes Problem.....Antwort: Ich würde dieses Problem so und so lösen, usw. usw.

    Wo ist denn hier das Problem? Möchtest Du Veränderung? Dann teile offen deine Meinung mit. Z.B. Ich würde nie im Leben ein Halti verwenden, weil..... und nicht: alle Menschen die ein Halti verwenden, sind zu dumm Ihre Hunde zu erziehen.

    Nicht: Meine Hunde sind die Gehorsamsten, die Schönsten, die Besten, etc... und ihr seit alles Unwissenden etc., sondern: Meine Hunde sind meiner Meinung nach so unproblematisch, weil ich sie so und so behandelt, erzogen etc. habe.

    Wenn Du das nicht kannst dann geh zum T....

    Gruß Jürgen

    @Moderatoren

    solltet Ihr hier Rechtschreibfehler finden bessert sie bitte aus, bevor sie hier auch noch zitiert werden.


  • Warnung vor SprühhalsbandDatum24.01.2008 14:35
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    @Schwarzer Teufel

    Nachdem Du anscheinend ein Profi-Hundeausbilder zu sein scheinst, würde ich Dich bitten, uns an deiner Weisheit teilhaben zu lassen.

    Wir sind am Samstag 26.01. um ca. 14.00 Uhr im Tierheim anzutreffen.
    Dort könntest Du uns dann entsprechende Tipps geben.
    Solltest Du da keine Zeit haben, nenne bitte einen Ausweichtermin.
    Wir sind immer bereit Neues zu lernen.

    Gruß Jürgen

  • Warnung vor SprühhalsbandDatum23.01.2008 19:31
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    Zitat von Schwarzer Teufel
    Endlich mal jemand der deutlich ausspricht was Sache ist.
    Jetzt braucht es nur noch gute Argumente gegen das Halti.
    Aber ich gleichen Moment gibts im Forum Werbung für die sog. "Ferntrainer".
    Ist das nicht etwas inkonsequent? Erst gute Argumente gegen diese Dinger bringen und dann auf der selben Internetseit erbung dafür.


    Hallo "Schwarzer Teufel",

    dieses Forum läuft leider nicht auf meinen eigenem Webspace sondern wird uns kostenfrei von dynamicbord zur Verfügung gestellt. Daher ist es auch nicht werbefrei. Ich habe auch keinen Einfluss darauf welcher Art von Werbung eingeblendet wird.(Außer im Header und im Footer, also oben und unten im Forum) Ich wollte zwischenzeitlich schon auf ein eigenes Forum umsteigen, allerdings wären dann alle bis jetzt geschriebenen Beiträge verloren und unsere Moderatoren hätten mich fürchterlich in den Hintern getreten.
    Die eingeblendete Werbung hat also nichts mit meiner Meinung zu tun und ich verdiene auch keinen Cent daran.


    Gruß Jürgen


  • Whiskas - MausDatum17.01.2008 17:40
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    Hier die Antwort von Whiskas:

    Guten Tag, Herr Greim,

    schön, dass Sie Kontakt mit uns aufgenommen haben.

    Sicherlich würden wir mit der Sorte Maus durchaus den Geschmack der Katzen treffen.

    Es gibt allerdings gute Gründe, warum wir diese Sorte nicht einführen: Für Fertignahrung aus unserem Hause wird kein Tier extra geschlachtet. Wir verwenden als fleischliche Rohmaterialien Schlachtnebenprodukte von Tieren, die für den menschlichen Verzehr geschlachtet wurden, aber aufgrund der heutigen Essgewohnheiten kaum noch für die menschliche Ernährung benötigt werden (z. B. Innereien).

    Ein kleiner Trost für die Katzen: es bleibt die Möglichkeit der gelegentlichen Eigenversorgung mit Mäusen - sofern sie Ausgang haben.

    Freundlichen Gruß aus Verden

  • Whiskas - MausDatum16.01.2008 22:10

    Warum gibt es Whiskas-Huhn, -Fisch und -Rind, aber kein Whiskas-Maus?

    Diese sicherlich interessante Frage habe ich heute mal bei Whiskas gestellt, mal sehen was sie antworten...

    Gruß Jürgen

  • Ein Beitrag zur Pisastudie..Datum13.01.2008 20:18
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema


    Wenn wir alles Überflüssige weglassen, wäre das Leben leer. Es würde keine Blondinenwitze geben, im Fernsehen würde man mit 2 Programmen auskommen, es würde uns Männer nicht geben und die Bildzeitung wäre nur ein weißes Stück Papier...

  • Ein Beitrag zur Pisastudie..Datum12.01.2008 23:08
    Der nachfolgende Brief wurde uns von einem nicht näher genannten bayerischen Tierheim "zugespielt".

    Es handelt sich hier nicht um das Schreiben eines ausländischen Mitbürgers. Pisa lässt grüßen!

    Sehr geehrter Herr XXXX Frau XXXX Und Vorstände!
    Nun Nochmals zum mitschreiben. Der Garten gehört zu meiner Wohnung !!! Angekommen ???? Sowie auch Die Terrasse !!! Da Ihre Hunde Ja wie Sie Selbst sagen Nach XXXX(Name einer Stadt, Anmerk. Admin) Gehören Haben Sie Daher In Meinem Garten Sowie Auf meiner Terrasse Nichts verloren. Ich hatte Ihnen Damals Den Garten aus reiner Freundschaft angeboten
    Wo Sie mir auch sagten Das die Hunde nicht Ihnen und Auch Ihrer Freundin Nicht gehören. Heute Weiß ich Das es Gelogen war Typisch! ! Vorstand Da Sie in Ihrer Wohnung Tierquälerei Hoch 3 Betreiben Habe ich nun 2500 Unterschriften gesammelt. Diese Werden Da Sie Ja Krieg Statt Frcundschaft wollen wie der Vorstand ohne Krieg Wohl nicht auskommt zur Anzeige gehen Ich Kann Und werde es nicht zulassen wenn ich halb Nackt im Wohnzimmer liege und ein Herrn XXXX Mal eben seine Hunde von meine Terrasse Holt Auch kann ich es nicht zulassen wenn ich mit Gästen im Garten Grillen möchte Sie von Ihren Hunden das Schnitzel Von Brötchen geklaut bekommen. Da Wie ich nun Weiß gerade Ihr XXXX(Name eines Hundes, Anmerk. Admin) Bissig ist.Und Sie weder Rücksicht Noch Verantwortungsgefühl besitzen werden Sie auch Keines von mir bekommen. Es werden auch Leser Briefe folgen Denn Die Liebt das Tierheim wohl am Meisten. Ich weiß auch nicht wie man Auf 40 Quadratmeter einen Verstärker für seine Gitarre oder Ähnliches benötigt'? In Diese Hunde Ohren möchte ich nicht Stecken. Anscheinend wissen Sie nicht Das ein Hund Tausend mal Besser hört als ein Mensch. Man muss wohl erst in den Vorstand um die Lizenz zur Tierquälerei zu haben. Denn Wie läuft doch Normalerweise eine Hunde Vermittlung. Ich schreib es Ihnen. Kunde ich Möchte einen wohlgemerkt!!!!!!! Einen Schäferhund Tierheim Na dann Schauen wir mal. Gut gehen sie erst mal mit Ihm ein Paar mal Gassi um Ihn kennen zu lernen. Gesagt getan Kunde sagt mir gefällt Der Hund. Gut Erste Frage: Sind sie Berufstätig`? Kunde Ja Tierheim Ganztags Kunde Ja mein Nachbar schaut einmal am Tag vorbei. Tierheim Haben Sie wenigstens eine Grosse Wohnung mit Garten'? Nein Ich Habe eine Wohnung mit 40 Quadratmeter Tierheim Nein das geht dann leider nicht. Aber ist man im Vorstand Kann man mit 4 Hunden eine Katze und zwei Personen auf 40 Quadratmeter man rechne noch 5 Quadratmeter für die Möbel bleiben Minimal 35 Wohnen Natürlich darf man auch Berufstätig sein. Das kann es doch nicht sein oder Das diese Wohnung Auch noch Vom 1. Vorstand Vermietet wurde. Und Da wir für solche Tierquälerei Kein Geld übrig haben. Kündigen Wir unsere Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung. Nun können ihre Maßnahmen kommen. Mein Anwalt hat schon ausgerechnet um Wie viel Ich die Miete Ohne Garten und Terrasse Kürzen kann. Auch finde ich es Super wenn Frau XXXX (Tierheimleitung, Anmerk. Admin) wenn man etwas Spenden möchte Die Tiere Als VIECHER bezeichnet. Auch finde ich es Super Wenn Frau XXXX (Tierheimleitung, Anmerk. Admin) Mit ein Bier im Tierheim Garten Sitzt es gibt Zeugen Auch finde ich es Super wenn Im Tierheim gegrillt wird sich dabei so manches Bierchen schmecken lässt Und Anschließend Angetrunken mit dem Auto Heim fährt. Auch dafür Gibt es Mehrere Zeugen Ich freue mich Schon Jetzt auf Diese Schlagzeilen wer Krieg will soll Ihn bekommen. Fam. XXXX



    Wie viel Seidla Bier braucht man eigentlich um solche Formulierungen hinzubekommen?
  • OrigamiDatum12.01.2008 22:30
    Herr Greim vom Tierschutzverein Bayreuth erhielt eine Anzeige von Frau H. aus Baden Baden. weil er eine Veranstaltung geplant hat, bei der Tiere gefaltet werden...
  • selbstmord-mausDatum06.01.2008 19:36
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema



    Zitat von Christine
    aber haben sie schon mal als mann versucht, weiber zu trennen, die sich ankeifen?


    Ne ne, kann mich beherrschen. Da hilft nur Flucht!

    Gruß Jürgen

  • Warnung vor SprühhalsbandDatum03.01.2008 17:23

    Folgenden Text haben wir von Clarissa v. Reinhardt, mit der Bitte um Veröffentlichung erhalten:

    (Sehr empfehlenwert!!)

    Köpfchen statt Knöpfchen...



    ...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.



    Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!



    Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:



    Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!



    Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.



    Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlsäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...



    Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.



    Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.



    Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.



    © Clarissa v. Reinhardt

    animal learn



    P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.



  • neues JahrDatum01.01.2008 16:50
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    ..und das ist der weiteste Weg den man in der Wohnung zurücklegen kann.
    Außerdem bin ich zwischenzeitlich sogar schon am Kühlschrank gewesen...

    Gruß Jürgen

  • neues JahrDatum01.01.2008 11:18
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    Gäähn, es ist doch noch mitten in der Nacht....

    von mir auch ein gesundes, neues Jahr....


    Gruß Jürgen

  • Frohe Weihnachten!Datum24.12.2007 12:47
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    Ich schließe mich natürlich an....vor allem bei den Geschenken...



    Gruß Jürgen

  • suche hundefreundlichen VermieterDatum09.12.2007 14:45
    Foren-Beitrag von Jürgen im Thema

    @Sandra

    Schau mal in deine "Private Mails"!

    Gruß Jürgen

  • Grüße von wopobaerDatum08.12.2007 21:14
    Thema von Jürgen im Forum Tratschen und Sappeln

    Wir haben heute eine eMail von wopobaer erhalten, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

    Hallo an alle vom Hundetreff
    Ich schau immer noch ab und zu bei euch rein.
    Obwohl ich nicht mehr in BT bin.
    Und seit mein geliebter Rhadsha verschwunden ist,ist nix mehr wie es war.
    Ich wollte euch allen nur eine schöne Adventszeit
    und schöne Weihnachten wünschen.Ich hoffe es geht euch allen gut.Also bis dann mal,

    Bärbel


    Gruß Jürgen

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