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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.154 mal aufgerufen
 Hund und Umwelt
Christine Offline

Moderator


Beiträge: 733

15.06.2007 10:38
radfahrer Zitat · antworten

nachdem ich mich ja oft genug über radfahrer aufrege, die einfach an einem vorbeibrausen ohne rücksicht auf verluste, möchte ich doch auch mal die richtig netten und rücksichtsvollen, vor allem älteren radfahrer vornehmlich weiblichen geschlechts lobend erwähnen. es ist mir jetzt schon mehrmals passiert, daß ältere radfahrerinnen langsam von hinten an mich ranfahren, anhalten, absteigen, schieben, freundlich grüßen und nach ca. 2 m wieder aufsteigen und weiterfahren. ein allgemeines danke schön, sehr lieb von ihnen!!! kommt man mit ihnen in ein kurzes gespräch, sagen sie: das sind ja schließlich hunde, da macht man das so........
gruß
christine

Moderator

ich bin nur verantwortlich für das, was ich schreibe und nicht für das, was du verstehst!

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Dalmi_Artus Offline

Windhund


Beiträge: 123

03.07.2007 13:35
#2 RE: radfahrer Zitat · antworten

Mir würde ein langsames vorbeifahren schon reichen...

LG, Clemens
Veränderungen bewegen die Welt - jeder sollte dazu beitragen!
http://www.pro-rauchfrei.de/

minuo Offline

Welpe

Beiträge: 17

20.07.2007 14:40
#3 RE: radfahrer Zitat · antworten

Über so viel Rücksicht würde ich mich auch sehr freuen. Bei uns fahren die Fahrradfahrer so schnell an einen vorbei das man gar nicht mehr die Zeit hat den Hund anzuleinen. Am Ende bekommt man noch die Frage an den Kopf geschmissen warum man den `blöden Köder`nicht von vornherein an der Leine führt.

minuo

Christine Offline

Moderator


Beiträge: 733

28.11.2007 18:45
#4 RE: radfahrer Zitat · antworten

Gegenseitige Rücksichtnahme

Früher als die Hunde noch frei im Dorf herumlaufen durften, da war die Welt noch in Ordnung – für Mensch und Hund.
Die Alten wussten noch, wie man sich den Hunden gegenüber richtig verhielt, sodass Unfälle selten waren und gaben dieses Wissen an die Jungen weiter.
Heute kennen sich die Kleinsten oft schon besser am Handy und PC aus als die Alten, aber den Umgang mit der Natur und deren Wesen ist weitgehend verloren gegangen. Tauchen wider erwarten Raubtiere wie Wölfe oder gar Bären wieder auf, sind sie gleich eine potentielle Gefahr und sollten schnellstens eliminiert werden. Jährlich gibt es tausende Tote durch Auto, Bahn und Flugzeug, was zwar sehr bedauerlich ist, aber leider nicht zu ändern – das ist eben der Tribut des Fortschritts.
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme müsste doch Platz für alle sein. Aber sehr oft wird einem ja nicht einmal die Gelegenheit zu einer Reaktion und zum Ausweichen gegeben. Der Jogger möchte ungestört joggen und der Radfahrer ungestört sein Tempo fortsetzen. Ich würde mit meinen Hunden gern Platz machen – wenn ich wüsste, dass die anderen kommen. Aber man sieht sie nicht, man hört sie nicht und plötzlich sind sie da und einer erschrickt vorm anderen. Früher gab es noch Klingeln an den Rädern, heute anscheinend nicht mehr. Deshalb meine Bitte: macht Euch rechtzeitig bemerkbar oder drosselt das Tempo, damit wir Hundebesitzer ausweichen können. Denn kommt es zu einem Vorfall, ist immer der Hundeführer und der Hund Schuld und nie die Gegenpartei. Das finde ich nicht fair.
Meine Hunde laufen bei Einbruch der Dunkelheit mit Leuchtbändern gekennzeichnet und sind für mich und andere daher gut sichtbar. Immer wieder begegnen mir Jogger und Radler ohne Licht und Stimme. Manchmal ist es mir auch mit angeleinten Hunden nicht mehr möglich auszuweichen. Auch wir möchten unseren Weg ohne Ärger und Komplikationen gehen – deshalb bitte ich um gegenseitige Rücksichtnahme!
Ein gut erzogener und sozialisierter Hund erhöht die Lebensqualität für Hund und Herr gewaltig. Je mehr Einschränkungen für die Hunde gefordert werden (Leinenzwang, Maulkorbpflicht etc.) desto problematischer wird das Zusammenleben. Hunden muss die Gelegenheit zum Freilauf und spielen und toben mit Mensch und anderen Hunden möglich sein, sonst werden sie unausgeglichen. Ihnen wird die Möglichkeit genommen, das ausgeglichene und tolerante Wesen zu haben, das die Gesellschaft und Öffentlichkeit von ihnen erwartet.
Vom Hundeführer wird gefordert, dass er seinen Hund 100%ig unter Kontrolle hat. Das übt gewaltigen Druck auf Hund und Besitzer aus und führt oft zu fragwürdigen Erziehungsmethoden, die schnell nach hinten losgehen können. Sagen sie mir, welches Lebewesen ist völlig unter Kontrolle zu bringen?
Hunde sind oft wie kleine Kinder. Wenn Sie einen Hund sehen, stellen Sie sich doch einmal vor, Sie sehen ein kleines Kind und müssen auf unerwartetes Verhalten gefasst sein.
Postboten werden in Zusammenarbeit mit der Polizei für die Begegnung mit Hunden mit großem Erfolg geschult. Warum bietet man solche Informationsveranstaltungen nicht in Kindergärten, Schulen und Sportvereinen an? Damit würde vielen unnötigen Unfällen vorgebeugt.
Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass es auch sehr nette, verständnisvolle und kooperative Spaziergänger, Jogger, Radfahrer und Reiter gibt!

Moderator

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