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Tierrettungsring

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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 1.109 mal aufgerufen
 Tier Gesucht!!
Katja Offline

Welpe

Beiträge: 14

10.11.2006 12:54
Waisenhunde Zitat · antworten

Hallo!

Heute möchte ich kurz den Verein Waisenhunde vorstellen, der es sich zu Aufgabe gemacht hat, Hunden zu helfen, die in ihren Ländern kaum Überlebenschancen haben.
Da sie nicht nur Endfamilien sondern auch ständig Pflegestellen suchen, dachte ich, evtl. hat der ein oder andere Interesse, auch zu helfen.
Meine Hündin ist übrigens auch ein ehemaliger "Waisenhund" und aus Kroatien. Ich bin wirklich sehr glücklich mit ihr, man merkt ihr jeden Tag an, wie dankbar sie ist, ein anderes Leben kennen lernen zu dürfen.
Weitere Infos findet ihr unter: http://www.waisenhunde.de .
Die Arbeit ist von allen ehrenamtlich und die bringen teilweise wahnsinnige Opfer, um den Hunden ein besseres Leben zu ermöglichen und das in ihrer Freizeit, nur mit Spenden und mit viel Liebe und Engagement.
Finde ich super und absolut unterstützenswert..

Schaut einfach mal rein...

Liebe Grüße,

Katja

glubschi ( Gast )
Beiträge:

10.11.2006 19:02
#2 RE: Waisenhunde Zitat · antworten
hallihallo,

find ich grundsätzlich ja nicht schlecht, aber eine hilfe vor ort (aufklärung, vermittlung)fände ich noch besser, da die tierheime hier auch aus allen nähten platzen, und erstmal die vermittelt werden sollten, bevor man aus anderen ländern importiert.

vg

glubschi
Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger darüber sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat. T. Wilder

Daß mir mein hund das liebste ist,
sagst du oh Mensch, sei Sünde,
der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nichtmal im Winde

Katja Offline

Welpe

Beiträge: 14

10.11.2006 20:55
#3 RE: Waisenhunde Zitat · antworten

Hallo!

Mit dem großen Unterschied, dass auch ich alle Tierheime in der Umgebung mehrfach abgefahren bin und leider keinen, für mich, passenden Hund gefunden habe.
Ausserdem fand ich es sehr schade, dass ich meist kaum Auskünfte über die Hunde erhalten habe.
Das ist im Fall Waisenhunde anders, da leben die Hunde in Pflegefamilien und die können besser beurteilen, ob ein Hund mit Hunden verträglich ist, Katzen frisst usw.
Es ist ja nicht so, dass ich generell etwas gegen Tierheime habe. Es ist wichtig, das es Auffangstationen gibt, ich möchte nämlich nicht wissen, wo der ein oder andere Vierbeiner sonst gelandet wäre...
Aber nur zur Info am Rand: es gibt auch Tierheime, die schon länger auch Hunde aus dem Ausland aufnehmen. Nicht jeder Tierheimhund ist ein deutscher Hund !
Nur gibt es zum Beispiel in Spanien bei weitem keinen Tierschutz in unserem Sinne. Wenn da Hunde in einer Tötungsstation länger ( manchmal auch kürzer..) als 48 Tage sitzen und kein Interesse besteht, werden die umgebracht. Das wäre in Deutschland zum Glück undenkbar.
Das nur so als Info.

Grüße,

Katja

glubschi ( Gast )
Beiträge:

11.11.2006 09:12
#4 RE: Waisenhunde Zitat · antworten

hi katja,

keine sorge, ich kenn die umstände im ausland. hunde vergiften, damit der strand frei ist für die urlauber, hunde für die jagd hernehmen und wenn sie nicht mehr taugen, erschlagen, ansonsten in kleinen käfigen halten, tötungsstationen, etc. etc. etc. da gibts genug sachen, die einen aufregen, die tränen in die augen treiben und die wut auf die menschheit wachsen läßt.
daß eine pflegefamilie besser auskunft geben kann, geb ich dir recht. denn im th bist du immer darauf angewiesen, daß der vorbesitzer dir lückenlos erstmal erzählt, wie der hund ist, mit was er sich verträgt etc pp und welche macken er evtl hat. zum glück gibts aber auch engagierte gassigeher und paten, die vieles auch testen und berichten, wie der hund sich in der situation verhalten hat.
und, es gibt die möglichkeit, den hund vorher kennenzulernen, bevor man ihn zu sich nimmt, zum beispiel hat kürzlich auch ein interessent den hund mehrfach mit nach hause genommen um zu sehen wie er sich verhält (stubenreinheit, verträglich mit anderem hund,...). meist werden sie ja wesentlich ruhiger und ausgeglichener, wenn sie "zu hause" sind, weil dann der extreme streß im th erstmal wegfällt und wieder ruhe einkehrt.
versteh mich nicht falsch, ich kann deine argumentation durchaus nachvollziehen, aber ich denke, es ist besser, zu versuchen, das bewußtsein der leute in den entsprechenden ländern sukzessive zu verändern oder zu schärfen, als immer fleißig zu importieren, denn damit lösen wir deren problem dann ja auch in gewisser weise und es entsteht für die betroffenen kein handlungsbedarf, kein bedarf, mal umzudenken.
und, das deutsche tierschutzgesetz kannste in die tonne kloppen. da steht soviel am papier, was sowieso nicht durchgesetzt wird im ernstfall, da könntste die wand hochgehen.

grüßle

das glubschi


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Christine Offline

Moderator


Beiträge: 733

11.11.2006 09:57
#5 RE: Waisenhunde Zitat · antworten

aber solche irrsinnigen gesetze wie bei skai (unwiederlegbar gefährlich) , die werden dann durchgesetzt. schwachsinn alles......
ein tier ist nichts oder zumindest nicht viel wert (außer man kann damit viel geld verdienen), aber der mensch, ja der muß geschützt werden, obwohl er viel schwachsinn verzapft, die erde kaputt macht, anstatt sie zu erhalten, die eigenen kinder mißhandelt und, und, und......ich merk schon, mein adrenalinpegel steigt schon wieder nur bei dem gedanken daran.....
Moderator

eMail:Christine@nakuku.de
http://www.nakuku.de/index2.php

Katrin Offline

Windhund


Beiträge: 126

11.11.2006 11:27
#6 RE: Waisenhunde Zitat · antworten

Hi @ all!

Ich weiß, das schweift jetzt ziemlich vom Thema ab, aber ich möchte es an dieser Stelle trotzdem posten, anschließend an das, was Christine sagte: Im Kino läuft nur noch heute der Film "Eine unbequeme Wahrheit" von und mit Al Gore. Kann ich nur empfehlen, wenn die Menschheit nämlich so weitermacht wie bisher, dann brauchen wir uns in ein paar Jährchen weder über Tier- noch über Menschenrechte Gedanken zu machen, weil dann der ganze Planet, auf dem wir leben, im A*** ist.
Ich kenn da noch einen netten Witz: Trifft sich die Erde mit einem anderen Planeten. Meint der andere: "Du schaust ja gar nicht gut aus! Was hast du denn?". Erde:" Homo sapiens". Planet: "Du Arme! Aber das geht vorbei."
Also zurück zum Thema: Ich denke, man kann das mit den Hunden aus Spanien etc. so und so sehen. Aber das Wichtigste ist doch, dass man sich überhaupt darum kümmert, dass sich was verändert, oder?

Bye, Katrin

Katja Offline

Welpe

Beiträge: 14

11.11.2006 11:42
#7 RE: Waisenhunde Zitat · antworten

Hallo, glubschi!
Wenn die Menschen generell mehr Verantwortung für andere Lebewesen übernehmen würden, hätten wir weder in Spanien, Italien usw., noch in Deutschland Probleme mit Tötungsstationen und Tierheimen. Aber leider ist es für viele der einfachste Weg, wenn ein Tier "lästig" wird, es einfach abzuschieben. Natürlich gibt es auch Hunde mit "Macken", aber die sind ja auch nicht vom Himmel gefallen. Aber an vielen kann man mit Geduld und Zuwendung leicht was ändern.
Ich finde es nur immer wieder faszinierend, wie Tiere, die eine schlechte Vorgeschichte haben, doch immer wieder Vertrauen zu der Gattung Mensch aufbauen können. Und alleine das zu erleben, ist ein großes Geschenk.
Zum Thema "Gassigeher" habe ich allerdings auch so ein Erlebnis, das mich sehr verwundert hat:
Ich war in einem TH, weil ich auf der Homepage einen interessanten Hund gesehen hatte. Also bin ich zu der angegeben Gassizeit hingefahren ( ich war sogar 10 Min. zu früh da. ), kam mir eine Frau mit genau diesem Hund an der Leine im Hof entgegen. Ich habe sie gefragt, ob sie sich wohl für den Hund interessiere, da ich wegen ihm hier bin. Sagt sie zu mir, dass sie zu allen Gassizeiten ( die volle Zeit! ) mit dem Hund geht. Ich kann ja mitlaufen. Das tat ich auch. Dann kam der Hammer: sie erzählte mir eine Stunde lang wie furchtbar der Hund ist. Er hat Durchfall, wahrscheinlich Würmer, geht in jedes Dreckloch baden, wälzt sich in Mist, zieht an der Leine, hört nicht usw. Dann fragte sie mich nach einer Stunde ob ich noch Interesse habe. Als ich mit "Ja" antwortete sagte sie, dass sie den Hund ja gerne selber hätte, aber sie arbeitet im Schichtdienst und das ginge ja nicht. Aber falls ich den Hund zu mir nehmen sollte, müsste ich damit leben, dass sie öfter vorbeikommen will und nach ihm schauen und spazieren gehen. Ich hab echt gedacht ich höre schlecht. Was ist das für eine Einstellung? Ist zwar schön, dass sie sich so um den Hund kümmert, aber eigentlich habe ich einen Hund gesucht und nicht auch noch ein menschliches Anhängsel. Fakt ist, dass es mit diesem Vorgehen für den Hund sehr schwer gemacht wird, schnell ein zu Hause zu finden, da 1) der Hund zu den Besuchszeiten NIE im TH ist und 2) Wer will denn die Frau gleich mithaben?
Ist wahrscheinlich ( hoffe ich zumindest )nur ein Einzelfall, finde ich allerdings nicht so super und ganz schön egoistisch.
Was die "sogenannten Kampfhunde" angeht, gibt es eine "Beißstatistik" z.B. aus München: 1. Platz - Schäferhund, 2. Platz - Dackel, so viel zu dem Thema.
Man kann aus jedem Hund einen "Kampfhund" machen, es kommt immer auf das andere Ende der Leine an...

Grundsätzlich: Hilfe ist wichtig, jeder muss selbst entscheiden ob, und wo er hilft. Unabhängig davon kann man nur immer wieder an den Verstand der Menschen appelieren und natürlich selbst das Beste daraus machen.

An dieser Stelle schnell noch ein Zitat von der Homepage einer Orga, die sich in spanischen Tötungsstationen engagiert:

Der Seestern
Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben. "Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier", erwiderte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du dich abmühst?"
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.
Dann meinte er: "Für diesen hier macht es einen Unterschied!"

Grüße,

Katja

glubschi ( Gast )
Beiträge:

11.11.2006 19:50
#8 RE: Waisenhunde Zitat · antworten
jo katrin, hast recht und der witz ist einfach göttlich!

hi katja,
dein erlebnis mit der gassigeherin.... ohne worte.... da fällt einem nix mehr dazu ein. ICH frag immer HÖFLICH, ob es denn recht wäre, wenn man in verbindung bliebe, weil der hund einem so ans herz gewachsen ist und bisher war kein problem, da sind die leut recht aufgeschlossen. derartige "forderungen" von einer gassigeherin... oh-mein-gott. DANN sollt sie den hund tatsächlich lieber selber behalten. normalität ist das aber wirklich nicht.
ansonsten geb ich dir recht, was verantwortung und macken und geduld etc angeht.
die beißstatistiken sind übrigens so ziemlich überall so, daß der schäferhund an erster stelle steht, dann kommt meist lang nix, dann der rest und am schluß die verteufelten listenhunde. selbst in relation zur population ist der DSH einsame spitze. da schreit aber keiner.. und ja, entscheidend ist das andere ende der leine. (ich glaube dazu hatten wir auch schon diverese threads, siehe skai und so, herr admin, da war doch noch mehr??)
und ja, wenn wir es aufs ganz allgemein gehaltene "hilfe ist wichtig" reduzieren, dann bin ich auch deiner meinung

grüßle

das glubschi

Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger darüber sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat. T. Wilder

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der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nichtmal im Winde

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