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 Parasiten
Bine Offline

Schreibstubenhund

Beiträge: 249

11.09.2005 09:25
Verbreitungsgebiete des FSME in Europa Zitat · antworten

Albanien
Das FSME Virus ist landesweit verbreitet. Es gibt nur wenige zuverlässige Daten. Die Dunkelziffer für Erkrankungsfälle ist sehr hoch.

Bosnien
Trotz unklarer Datenlage scheinen einige wenige Erkrankungen in den nördlichen Bereichen des Landes vorgekommen zu sein.

Bulgarien
Geringes FSME Risiko an Flussniederungen. In den letzten Jahre sind keine Erkrankungen gemeldet worden.

Dänemark
Landesweit kein FSME-Risiko außer auf der Insel Bornholm, wo jährlich zwischen 1 und 4 Erkrankungen gemeldet werden.

Estland
Landesweites Endemiegebiet mit hohem Risiko. Durchschnittlich kommt es zu 200 Erkrankungen jährlich. Ein besonders hohes Risiko besteht im Westen (Pärnumaa, Läänemaa), im Osten (Ida-Virumaa), auf der Insel Saaremaa und im Südosten (Polvamaa, Tartumaa).

Finnland
Risikogebiete kommen sowohl in Küstennähe, als auch auf den vorgelagerten Inseln vor. Die bedeutendsten Risikogebietn befinden sich im Südwesten um Turku, im Bereich Kokola und Lappeenranta. Ein kleiner Herd auf der Insel Isosaari in der Nähe von Helsinki wurde erst kürzlich entdeckt.

Frankreich
Einzelne FSME Fälle im Elsass, in Lothringen um Nancy und neuerdings in der Nähe von Genoble.

Griechenland
Einzelne FSME Infektionen sind aus dem Norden bei Thessaloniki bekannt.

GUS-Staaten (außer Russland)
Endemiegebiete sind hier Weißrussland, Moldawien und die Ukraine. Aus den anderen GUS-Staaten liegen keine Daten vor.

Italien
Hier gibt es nur ein geringes Risiko in kleinen Naturherden im Norden in der Umgebung von Florenz und Trient.

Kroatien
Im Norden zwischen den Flüssen Sava und Drave gibt es FSME-Risikogebiete. Die Dunkelziffer ist vermutlich hoch. Die Daten sind unzureichend.

ehemaliges Jugoslawien
Vorkommen hauptsächlich in Norden zwischen Save und Drau, bzw. Donau. Betroffen sind die nördlichen Landesteile von Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina uns Serbien westlich von Belgrad. Auch in anderen Landesteilen gibt es Infektionsherde. Infektionen sind auch an der Adria möglich.

Lettland
Hoches landesweites FSME Risiko. Das gegenwärtig höchste Infektionsrisiko in Europa betrifft im Osten besonders die Distrikte Ventspils und in der Mitte die Region Riga und Ogre. Ebenfalls ein hohe Risiko besteht in den Distrikten Liepaja, Juldiga Talsi und Tukums im Westen, Jelgave, Bauska und Limbazi in der Mitte und Yalka, Aloksne, Gulbene und Madona im Osten. Sehr hoch belastet ist der Stadtpark von Riga. Wichtig ist außerdem zu bedenken, dass in Lettland auch häufig Infektionen über Rohmilch und Rohmilchprodukte übertragen werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten.

Litauen
Erhebliches landesweites FSME Risiko mit besonderem Schwerpunkt in Zentrallitauen und im Norden in den Distrikten Kaunas, Panevezys und Siauliai. Durchschnittlich treten jährlich 415 Erkrankungen auf, wobei im Jahre 2003 763 Erkrankungen gemeldet wurden. Das sind die bisher höchsten Erkrankungszahlen.

Moldawien
Es gibt keine verlässlichen Daten. Allerdings scheint ein geringes Risiko für FSME-Erkrankungen zu bestehen. Häufiger werden hier Borreliose und Q-Fieber durch Zecken übertragen.

Norwegen
Hier besteht nur ein sehr geringes Risiko in den küstennahen Gebieten im Südwesten zwischen Alesund und Stavanger.

Österreich
Ein hohes Infektionsrisiko besteht in den Flussniederungen entlang der Donau und der Wachau. Besonders betroffen sind die Gebiete zwischen Passau und Linz, St. Poelten, Wien und der Süden von Wien sowie Teile der Steiermark, des Burgenlandes und Kärnten. In allen anderen Bundesländern gibt es kleiner Naturherde mit geringerem Risiko. Im Jahre 2003 sind außerdem erstmals Erkrankungen aufgetreten rund um den Mattsee und den Wallersee und in Thalgau nordöstlich von Salzburg.

Polen
Infektionsgebiete liegen im Nordosten in Gdansk, Elblag und Olsztyn, im Osten in Bialystok und Suwalki und im Süden  in Opole. Auch in anderen Landesteilen ist eine Infektion möglich.

Rumänien
Es liegen keine genauen Daten vor.

Schweden
Hier liegen die Endemiegebiete um die Mälaren westlich von Stockholm, an der Südostküste und auf den vorgelagerten Inseln in der Ostsee, Gotland und Öland. Es hat eine deutliche Zunahme der Erkrankungszahlen gegeben. Waren es in den Jahren 1995-1999 noch durchschnittlich 61 Fälle, so sind es in den Jahren 2000-2004 schon durchschnittlich 127 Fälle. Aus allen gemeldeten Erkrankungen bis zum Jahr 2003 ergab sich folgende prozentuale Verteilung:

Stockholm 61,9 %

Södermanland 13,2 %

Uppsala 8,2 %

Aland/Abo 5,2 %

Skaraborg 3,1 %

Östergötland 3,0%

Gotland 2,1 %

Kalmar 0,9 %
Außerdem gab es Einzelfälle in der Umgebung von Kristianstad, Malmöhus, Göteborg/Bohus, Värmland, Blekinge, Dalsland, Västmanland und Halland.

Schweiz
Infektionen vorwiegend im Norden in den Kantonen Zürich, Thurgau, St. Gallen, Aargau und Bern. Herdförmige Vorkommen in den Niederungen unterhalb von 1000 Metern, besonders am Bodensee und im Rheintal.

Serbien
Es scheint einzelne Erkrankungen im Bereich nordwestlich von Belgrad sowie an der Adria gegeben zu haben. Die Daten sind unklar.

Slowenien
Landesweites Endemiegebiet mit Schwerpunkten in den Bergtälern des Gebirges und in den Tälern und Ebenen in den Flussregionen.

Tschechien
Die Tschechische Republik ist nach Russland das Land mit der höchsten Zahl von FSME-Erkrankungen in Europa. Naturherde kommen vorwiegend in den Flussniederungen in der weiterem Umgebung von Prag vor. Höhere Erkrankungenzahlen wurden registriet im Bereich Pilsen, im Norden von Böhmen und in der Nähe von Olomouc.

Ukraine
Trotz unklarer Datenlage sind die Gebiete Krim, Wolinskij und Oblast als sichere Endemiegebiete einzustufen. Die Dunkelziffer ist vermutlich hoch.

Ungarn
FSME Infektionen sind landesweit zu finden. Ein besonders hohes Risiko besteht im Norden im Grenzgebiet zur Slowakischen Republik, um den Balaton und in den übrigen Landesteilen westlich der Donau.

Weißrussland
Außer im Norden kann das gesamte Land als Risikogebiet eingestuft werden. Es gibt allerdings nur wenige Daten. Registriert werden jährlich etwa 50 Erkrankungen. Die Dunkelziffer ist vermutlich sehr hoch.

Gruss
Bine

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